>> komplett als PDF kostenfrei downloaden (7 Seiten) <<

Achtung zum öffnen des PDF wir Acrobat Reader 6 benötigt (siehe Linkleiste)

2. Übersicht über die im Verlaufe des Krieges aufgestellten Divi-sionen und selbständigen Brigaden

Das Friedensheer der Deutschen Wehrmacht bestand im Jahre 1939 aus 39

Infanterie-Divisionen (Nrn. 1-36 und 44-46), 5 Panzer-Divisionen (Nrn. 15), 2 selbständigen Panzer-Brigaden (Nrn. 4, 6), 3 Gebirgs-Divisionen (Nrn. 1-3) und 4 leichten Divisionen (Nrn. 1-4). 

Nach dem Mobilmachungsplan des Heeres 1939/ 40 waren 103 Divisionen zum beweglichen Einsatz im Felde mobil zu machen: 86 Infanterie-Divisionen, 3 Gebirgs-Divisionen, 1 Kavallerie-Brigade, 4 Infanterie-Divisionen (mot), 4 leichte Divisionen und 5 Panzer-Divisionen. Die mot-Verbände, die Kavallerie-Brigade, die Gebirgs-Divisionen und 35 Infanterie-Divisionen waren bereits im Friedensheer vorhanden. Diese mußten lediglich auf Kriegsstärke aufgefüllt und deren rückwärtige Dienste aufgestellt werden. Neu aufgestellt werden mußten 51 Infanterie-Divisionen. Zur Vereinfachung in der Bezeichnung der Mobilmachungsvorbereitungen waren die Neuaufstellungen in Wellen (2.-4.) zusammengefaßt (als 1. Welle wurden die aktiven Friedens-Divisionen bezeichnet). Die Benennung nach Wellen hatte jedoch nicht den Zweck den zeitlichen Ablauf der Mobilmachung aufzuzeigen. Vielmehr konnte aufgrund der Rüstungs- und Ersatzlage und des Ausbildungsstandes der Reserven nicht jede Division in gleicher Stärke, in gleicher personeller Zusammensetzung, in gleicher Gliederung und mit gleicher Ausstattung an Waffen und Gerät aufgestellt werden. Deshalb war man gezwungen zu improvisieren und faßte dazu die zu errichtenden Divisionen in Gruppen (Wellen) zusammen, die dann innerhalb dieser im allgemeinen identisch gegliedert und ausgestattet wurden. An diesem System wurde bis Kriegsende festgehalten. 

restlicher Text siehe PDF