Die Bezeichnungen der deutschen Divisionstypen im Überblick (Preußen/ Reichsheer/ Reichswehr/ Wehrmacht)
>> komplett als PDF kostenfrei downloaden (3 Seiten) <<
Achtung zum öffnen des PDF wir Acrobat Reader 6 benötigt (siehe Linkleiste)
|
Die Bezeichnungen der deutschen Divisionstypen im Überblick (Preußen/ Reichsheer/ Reichswehr/ Wehrmacht) Wie bereits oben geschildert wurden in Preußen ab 1806 gemischte Großverbände nach französischem Vorbild aus den damals bestehenden Waffengattungen Infanterie, Kavallerie und Artillerie formiert. Im Gegensatz zur republikanischen französischen Armee, die auch Kavallerie zu Großverbänden zusammenfaßte verteilte Preußen seine gesamte Kavallerie und auch die Artillerie auf die Divisionen. Es entstanden aus heutiger Sicht gemischte Infanterie/ Kavallerie-Divisionen. Erst im Rahmen der Reorganisation der preußischen Armee im Jahre 1808 entstanden, wiederum nach französischem Muster, neben den (Infanterie-) Brigaden, Kavallerie-Brigaden, die beide wie die betreffenden napoleonischen Divisionen gegliedert waren. Auch im Deutsch-Französischen Krieg und im 1. Weltkrieg gab es nur Infanterie- und Kavallerie-Divisionen (Die Reserve-, Landwehr-, Ersatzund Marine-Divisionen waren Infanterie-Divisionen, deren Bezeichnung hauptsächlich auf die personelle Zusammensetzung hinwies. Die Reserve- und die Landwehr-Divisionen waren schwächer ausgerüstet, letztere wurden zum Grenzschutz verwandt. Bei den Kavallerie-Schützen-Divisionen handelte es sich um abgesessene Kavallerie-Divisionen, die infanteristisch eingesetzt wurden. Die Pferde mußten an die Artillerie und an die Nachschubdienste abgegeben werden.) Erst im Mai 1915 wurde ein neuartiger Großverband formiert. Zur Unterstützung der k.u.k Armee in Tirol wurde eine Jäger-Division, das "Alpenkorps" gebildet. Es war für Spezialaufgaben, insbesondere den Kampf im Gebirge besonders gegliedert und ausgerüstet. Bis Kriegsende wurden drei weitere Jäger-Divisionen aufgestellt (195. und 200. Infanterie-Division im August 1916, sowie die "Deutsche-Jäger-Division" im Oktober 1917). Der durch den Vertrag von Versailles auf 100.000 Mann zusammengestrichenen Reichswehr waren nur Infanterie- und Kavallerie-Divisionen erlaubt. Im Verborgenen wurde jedoch bereits begonnen die Grundlage zur Aufstellung von schnellen Großverbänden zu schaffen. Nach Wiedererlangung der Wehrhoheit wurden neben den Infanterie-Divisionen neue Divisionstypen geschaffen. Die Evolution der Waffentechnik und die fortschreitende Motorisierung machten es möglich schnelle gepanzerte Großverbände, die Panzer- und die leichten Divisionen aufzustellen. Ebenso wurden Infanterie-Divisionen motorisiert und GebirgsDivisionen errichtet. Im 2. Weltkrieg wurden von der Deutschen Wehrmacht eine Vielzahl von Divisionstypen gebildet, die in den folgenden Kapiteln näher beschrieben werden. Übersicht: siehe PDF |